Das derzeitige Bauwerk ist das Ergebnis mehrerer Bauphasen, deren erste
auf Stilelementen datiert sind.
Die Hauptaxe stammt aus dem
12. Jahrhundert, dem Ende des romanischen
Baustils. Sie besteht aus einer
mehreckigen
Absis, die innen
Backofenwölbung aufweist, dem Chor und seiner einfach gakreuzten
Spitzbögen, die aus dicken Säulenwülsten zusammengesetzt sind, dem
Mittelschiff und dem viereckingen Turm.
Einige Jahrzehnte später baute man das nördliche Seitenschiff, dessen
gekreuzte Spitzbögen, die jüngeren Datums sind, und dessen dreipässiges
Giebelfeld (Tympanon) der Eingangstür man bemerken kann.
Dieses erste Bauwerk ist (vom 14. bis 16.
Jhd.) zunehmend befestigt worden wie zahlreiche
Kirchen
der Metzer
Gegend. Man fügte den Rundturm mit seinen Pfeilluken hinzu und
schlißlich hat man das ganze Bauwerk aufgestockt, um eine Zufluchts-und
Verteidigungsetage anzubringen, die mit Schließscharten und einem
Mauervorsprung, der den nord-östlichen Gibel der Absis schützt,
ausgestattet ist.
In der Folgezeit widmete man sich Ausbau-und Restaurationsarbeiten.
Davon zeugen ein Schlußstein des Schiffes, der die Jahrezahl 1618 trägt
une die Spuren breiter Fenster, die im 18. Jahrhundert in der Nordwand
aufgebrochen worden sind.
Schließlich wurde im Jahre 1895 dem
Hauptschiff ein südliches, im neoromanischen Stil gebautes
Seintenschiff hinzugefügt und die ursprünglichen Fenster wurden durch
die heute noch existierenden paarweisen Fenstereinbuchtungen ersetzt.
Im darauffolgenden Jahr wurden die drei Absiden mit Fresken auf der
Grundlage von Spuren, der bei den Arbeiten im 16.Jahrhundert
wiedergefundenen Fresken, verziert.

Bibliographie
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