Die Kirche von Lorry

Heilig-Kreuz Kirche

mit früherem Namen : Lorry-devant-Le-Pont (à Mousson)

Dieses Kirche stammt aus den 12. Jahrhundert, sie wurde 1889 unter Denmalschutz gestellt.

Schutzpatron (Namenstag) : die Kreuzeserhöhung (14. September)

Das derzeitige Bauwerk ist das Ergebnis mehrerer Bauphasen, deren erste auf Stilelementen datiert sind.

Die Hauptaxe stammt aus dem 12. Jahrhundert, dem Ende des romanischen Baustils. Sie besteht aus einer mehreckigen Absis, die innen Backofenwölbung aufweist, dem Chor und seiner einfach gakreuzten Spitzbögen, die aus dicken Säulenwülsten zusammengesetzt sind, dem Mittelschiff und dem viereckingen Turm.

Einige Jahrzehnte später baute man das nördliche Seitenschiff, dessen gekreuzte Spitzbögen, die jüngeren Datums sind, und dessen dreipässiges Giebelfeld (Tympanon) der Eingangstür man bemerken kann.

Dieses erste Bauwerk ist (vom 14. bis 16. Jhd.) zunehmend befestigt worden wie zahlreiche Kirchen der Metzer Gegend. Man fügte den Rundturm mit seinen Pfeilluken hinzu und schlißlich hat man das ganze Bauwerk aufgestockt, um eine Zufluchts-und Verteidigungsetage anzubringen, die mit Schließscharten und einem Mauervorsprung, der den nord-östlichen Gibel der Absis schützt, ausgestattet ist.

In der Folgezeit widmete man sich Ausbau-und Restaurationsarbeiten. Davon zeugen ein Schlußstein des Schiffes, der die Jahrezahl 1618 trägt une die Spuren breiter Fenster, die im 18. Jahrhundert in der Nordwand aufgebrochen worden sind.

Schließlich wurde im Jahre 1895 dem Hauptschiff ein südliches, im neoromanischen Stil gebautes Seintenschiff hinzugefügt und die ursprünglichen Fenster wurden durch die heute noch existierenden paarweisen Fenstereinbuchtungen ersetzt. Im darauffolgenden Jahr wurden die drei Absiden mit Fresken auf der Grundlage von Spuren, der bei den Arbeiten im 16.Jahrhundert wiedergefundenen Fresken, verziert.

Bibliographie :
AUDOUY (Françoise), “Les églises fortifiées du pays messin”, in Les Cahiers lorrains, 1985 n° 2, pp 119-141
FAURE-AUDOUY (Françoise), Voyage  en Pays messin : villages et églises fortifiées. Metz : Ed. Serpenoise. 2001
BOULANGÉ (Georges), “Notes pour servir à la statistique monumentale de la Moselle, Lorry-devant-Le-Pont-Mardigny”, in Mémoires de l’académie impériale de Metz, 1855, pp 524-528
COLLIN (Hubert), Les églises romanes de Lorraine, Nancy, Société d’archéologie lorraine, Musée lorrain, 4 tomes, 1981-1986, (Lorry, t. 2 pp. 41-44, Mardigny, t. 2, pp. 60-61)
HAEFELI (Albert), Les clochers fortifiés du pays messin : rive droite de la Moselle, Metz, 1977, 102 p. (Lorry, pp 56-76)
KRAUS (Dr Franz Xaver), Kunst und Alterthum in Elsass-Lothringen, Beschreibende statistik, Fribourg, 1889, 4 tomes (Lorry-Mardigny : tome 3, pp 276-283)
THORELLE (Alphonse), Lorry-Mardigny autrefois Lorry-devant-Le-Pont (de Mousson), l’Austrasie n° 10, Metz, 1908, 28 p.

Sitographie :

Antoine Garnier, Lorraine romane : les églises romanes de Lorraine en photos , https://sites.google.com/site/lorraineromane/

Emmanuel Pierre, Romanes.com : site consacré à l’art roman et gothique en France ; http://www.romanes.com

Moselle Attractivité, Les églises fortifiées du Pays messin ; http://www.moselle-tourisme.com/programmes/eglises-fortifiees.html

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